sprachstoerungen

Zurück

Ich selber stottere auch, was ihr vielleicht schon mitbekommen habt wenn ihr meine seite aufmeksam gelesen haben solltet. Ich selber will dann auch noch etwas drüber schreiben, doch wenn ihr nich wisst was das is ist es wohl besser erstmal die Fachleute ran zu lassen =)

 

Sprachstörungen - Stottern, Poltern und Stammeln

Zusammenfassung

Im Allgemeinen wird zwischen Sprech- und Sprachstörungen unterschieden. Stottern und Poltern sind Störungen des Sprechablaufes, also des Redeflusses. Das Stammeln gehört dagegen zu der großen Gruppe der Sprachstörungen.

Wenn ein Kleinkind sprechen lernt, sind Stottern, Poltern oder Stammeln oft auffällige Anteile der normalen Sprachentwicklung, die aber normalerweise bald von selbst verschwinden. Besteht der Verdacht einer bleibenden Störung von Sprache oder Sprechen, so sollte möglichst frühzeitig die exakte Diagnose gestellt und die geeignete Behandlung eingeleitet werden, um eine optimale weitere Entwicklung des Kindes sicher zu stellen.

Allgemeines

Sprache ist unser wichtigstes Mittel zur Kommunikation mit der Umwelt. Die "normale" Sprache entsteht durch ein erstaunliches Zusammenspiel von Muskeln,Knochen, Bindegewebsapparat, Zahnstellung, Form der Stimmbänder, usw. Der Sprechvorgang wird exakt vom Gehirn gesteuert und ist dabei noch untrennbar mit unseren Gefühlen verbunden. Trotzdem erscheint Sprechen für den Gesunden ganz einfach, es geschieht fast wie von selbst.

Natürlich gibt es bei so einem komplexen System viele Störungen, Behinderungen und Einflüsse, die uns "die Sprache verschlagen" können. Erkennung und Behandlung der Störungen des Sprechens und der Sprache setzen daher je nach Fall die Zusammenarbeit von Fachleuten verschiedener Bereiche voraus. Dies sind, z.B. Kinderärzte, Kinder- und Jugendpsychiater, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Neurologen und Sprachheiltherapeuten (Logopäden).

Wie in der Zusammenfassung erwähnt, wird zwischen Sprech- und Sprachstörungen unterschieden. Die Sprachstörungen werden von Fachleuten noch in Sprachentwicklungsstörungen und Störungen, die mit dem Abbau oder Verlust der Sprache einhergehen, unterteilt.

Auch einzelne körperliche Erkrankungen, besonders des Nervensystems, können die normale Entwicklung der Sprache verlangsamen oder eine bereits erlernte Sprachfähigkeit wieder vermindern. Sprachstörungen können daher auch Teil von seltenen und komplexen Krankheitsbildern sein. Aus Gründen der Einfachheit soll hier nur auf das Stammeln als häufigste Störung der Sprachentwicklung eingegangen werden.

Ursachen der Sprach- und Sprechstörungen

Die oben beschriebene Komplexität von Sprache und Sprechen bedingt, dass die Ursache der betreffenden Störung nicht immer genau eingegrenzt werden kann. Immer wieder stellen sich Wissenschaftler die Frage, ob die Psyche, die Vererbung oder gar kleinere Störungen des Gehirns Ursache einer Störung sein könnten. Oft greifen die Forscher dann auf eine sogenannte "multifaktorielle" Sichtweise zurück. Diese besagt, dass eine Störung nur durch ein Zusammenwirkungen mehrerer verschiedener Ursachen erklärt werden kann. Besonders auf den Bereich Sprache und Sprechen scheint dies zu zu treffen.

Diagnose der Sprach- und Sprechstörungen

Häufig weisen die Erzieher im Kindergarten oder die Lehrer in der Schule auf das Problem hin. Die genaue Diagnose der Störung wird dann meist von dem betreuenden Kinderarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Logopäden gestellt. Die Sprachfähigkeit muss dabei im Verhältnis zum Alter und Entwicklungsstadium des Kindes beurteilt werden. Es ist wichtig zu wissen, dass bei vielen Kindern zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr eine holprige Sprechweise ganz normal ist. Dies wird mit dem Nachreifen des Nervensystems erklärt oder auch, dass Denken und Sprechen sich erstmal einstimmen müssen. Auch das Stammeln ist bis zum 4. Lebensjahr des Kindes keine besorgniserregende Erscheinung. Diese Durchgangsphasen klingen meist von selbst ab. Besonders dann, wenn die Bezugspersonen dem verständnisvoll begegnen, die Sprechfreude fördern und in das natürliche Erproben der Sprache nicht korrigierend eingreifen. Liegt eine echte Störung vor, so sollte zum Ausschluss tieferliegender Erkrankungen geprüft werden, ob das Kind richtig sieht und hört. Da Sprache, Sprechen und Hören miteinander verwoben sind, können besonders Hörstörungen eine verzögerte Entwicklung der Sprache bedingen.

Stottern

Symptome

Es gibt drei verschiedene Formen des Stotterns.

Das sogenannte klonische Stottern: einzelne Buchstaben werden beim Beginn des Sprechens wiederholt ( "D-D-D-Demosthenes" ). Das tonische Stottern: Steckenbleiben im Redefluß ( "Demmm...osthenes"). Das tonisch-klonische Stottern stellt eine Mischung aus beiden Formen dar.

Begleitend zum Stottern kommt es häufig zum Anspannen des Körpers beim Sprechen. Teile des Gesichtes oder des Körpers werden dann mitbewegt und der naturliche Atemfluss kommt ins Stocken. Je nach Situation treten auch emotionale (vegetative) Begleiterscheinungen auf: Der Stotterer errötet, schwitzt und die Atmung wird noch unregelmäßiger.

Wichtig zu wissen ist, dass ein langjähriger Stotterer oft bestimmte Laute und Wörter vermeidet. Er probiert, seine Sätze so auf zu bauen, dass er gefährliche Passagen mehr oder weniger geschickt umgeht.

Ursachen

Beim Stottern wird die Betonung vor allem auf die Einflüsse von Umwelt und Psyche gelegt. Es gab Untersuchungen, wo bei ca. 68% der Stotterer eine neurotische Störung festgestellt werden konnte. Ein erblicher Einfluss konnte dabei nur bei etwa acht Prozent vermutet werden. Sicherlich gibt es "Stotterfamilien", wo die Störung sich über Generationen erstreckt. Aber es ist unklar, ob dabei nicht auch Nachahmung oder andere kindliche Lernprozesse Einfluss haben. Wieder wird hier von einer multifaktoriellen Entstehung gesprochen. Auch warum etwa viermal mehr Jungen als Mädchen stottern, bleibt weiterhin ein Geheimnis für die Forschung.

Therapie und Prognose

Entsprechend den multifaktoriellen Ursachen für das Stottern gibt es in der Therapie verschiedene Behandlungsansätze. Der Therapieplan sollte auf den einzelnen Stotterer zu geschnitten sein und Behandlungsformen integrieren.

  • Information und Beratung der Eltern: Neben der Erklärung der Natur und Ursache des Krankheitsbildes ist es wichtig, Grundsätze mit zu teilen, wie die Familie am besten mit dem stotternden Kind umgeht. Es sollte eine Umgebung für das Kind geschaffen werden, die eine Sprachheilung unterstützt (z.B. Nichtbeachten des Stotterns, Ausreden lassen, geduldiges Zuhören und ähnliches).
  • Logopädische Übungsbehandlungen: Es existieren verschiedene Sprechübungen, die Atem, Rhythmik und Sprache bewusst machen und verändern sollen. Oftmals werden diese mit Entspannungsübungen, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung kombiniert.
  • Psychoanalytische Behandlung: Diese findet meist in Form einer analytisch geprägten Spieltherapie statt. Davon ausgehend, dass Stottern ein Ausdruck einer neurotischen Störung ist, sollen die zugrunde liegenden Konflikte im Spiel abgebaut werden.
  • Verhaltenstherapie: Hier wird die Sprechstörung als eine erlernte Verhaltenweise angesehen, die durch eine gezielte Behandlung auch wieder verlernt werden kann.
  • Medikamentöse Behandlung: Sie soll die dem Stottern zugrunde liegenden Angst- und Spannungszuständen mildern. Die Anwendung ist allerdings wegen der Nebenwirkungen oft begrenzt sinnvoll. Oft läßt sie sich nur bei schweren chronischen Stotterern rechtfertigen.

Poltern

Symptome

Poltern ist eine Störung des Redeflusses, die durch überstürztes Sprechen, Verschlucken von Lauten und einer verminderten Verständlichkeit gekennzeichnet ist. Das Sprechen wirkt dabei hastig und die Aussprache verwaschen. Anders als beim Stottern verbessert sich das Sprechen, wenn sich der Betroffene auf den Sprechvorgang konzentriert. Auch Wiederholungen von Lauten oder ein Zögern im Redefluss kommt beim Poltern nicht vor.

Ursache

Das Poltern wird durch eine organische Störung des Gehirns erklärt. Oft sind bei den Kindern die Gehirnwellen geringfügig verändert. Eine Häufung des Polterns in bestimmten Familien lässt ebenfalls einen Einfluss der Vererbung vermuten.

Therapie

Interessanterweise leiden die Polterer am wenigsten unter ihrer Sprachstörung und müssen gelegentlich erst zu einer Behandlung motiviert werden. Auch hier ist eine gründliche Beratung der Familie und des Kindes von großem Wert. Eltern sollten gute Sprachvorbilder sein und das Kind zum langsamen Sprechen mit Atempausen anregen. Das Kind sollte gelobt und belohnt werden, wenn es sich bemüht, verständlich und sauber artikuliert zu sprechen. Ist eine ausreichende Therapiemotivation vorhanden, so ist eine logopädische Behandlung meist erfolgreich.

Stammeln

Symptome

Beim Stammeln fehlen einzelne Laute in der Sprache. Sie werden durch andere ersetzt oder verzerrt. Am bekanntesten ist dabei das Lispeln ( Sigmatismus ) oder das fehlerhafte Aussprechen des "R" (Rhotazismus).

Es werden dabei verschiedene Formen unterschieden: das einfache Stammeln, wo ein oder zwei Laute ausfallen, aber die Sprache noch gut verständlich bleibt, und das multiple Stammeln, wo mehrere Laute fehlen und das Verständnis der Sprache erschwert ist.

Ursache

Wie bereits erwähnt, ist das Stammeln bis etwa zum vierten Lebensjahr ein Teil der normalen Sprachentwicklung eines Kindes. Stammelt es über dieses Alter hinaus, so kommen in zehn Prozent der Fälle erbliche Ursachen in Frage. Aber auch an ein nur nachlässiges Sprechen, eine mangelnde Förderung oder an Probleme mit Lippen, Zunge oder Zähnen sollte gedacht werden. Gelegentlich stellt der Arzt auch eine tiefergehende Störung des Gehirns fest, wobei dann das Stammeln nur ein Krankheitszeichen unter anderen ist.

Therapie und Prognose

Eine Behandlung des Stammelns sollte so früh wie möglich erfolgen und bis zur Einschulung abgeschlossen sein. Anfangs wird durch den Arzt oder Logopäden festgestellt, wie weit die Sprache des Kindes entwickelt ist und ob eine Behandlung notwendig wird. Durch den Logopäden wird dann eine individuelles Übungsprogramm erstellt, das auf den Entwicklungstand des Kindes abgestimmt ist. Bei kleineren Kindern werden die Übungen oft indirekt in Form spielerischer Handlungen durchgeführt. Bei Jugendlichen wird u.a. mehr auf Bewusstwerdung der Störung geachtet und mit Tonbandaufnahmen und Spiegeln gearbeitet.

Nicht immer ist eine so intensive Behandlung erforderlich. Oft reicht eine grundlegende Beratung der Eltern aus. Wichtig sind dabei Ratschläge, wie das Kind in der Sprachentwicklung gefördert werden kann und Anleitungen, wie die unmittelbaren Bezugspersonen am besten mit dem auffälligen Sprachverhalten des Kindes umgehen.

 

Ich und mein Stottern

 

Ich hasse mein stottern gewaltig... bei mir ist es dieses gemischte, von beiden arten was. entweder am wortanfang oder mittendrin. ich hab phasen da isses ganz schlimm und phasen da stotter ich fast nie. aber das hängt auch viel von den personen ab mit denen ich rede, und wies mir grad geht.
Ich hab ab der 3. klasse ungefähr begonnen mit stottern und weiß bis heute nich warum, ich weiß nur das ich es hasse, aber hab nich kraft dagegen anzukämpfen. wenn nich diese blöden blicke und kommentare vond en anderen wären, dann würd ichs schaffen, das weiß ich. schon weil ich total liebe menschen an meiner seite hab denen ich vertraue und die für mich da sind. das weiß ich. aber wenn die mal nich da sind dann ist es hart. keiner kann mich da verstehen von ihnen weil sie nich in der lage sind, sie müssen nich panik davor haben zu stottern, panik das andere drüber lachen, panik vor den blöden sprüchen und den blicken!! sie können normal reden, fließend... manchmal beneide ich sie alle... wünschte mir ich könnte das auch und ich kann das, dass weis ich. aber wenn mir nie jemand zustimmt oder das mal sagt dann glaub ich das nich... jeder mensch brauch zustimmung, brauch das gefühl das man an ihn glaubt. und bei mir is das nich anders.
ok...jetzt denkt ihr warscheinlich wie schrecklich es ist zu stottern *gg* nein...is es nich. ok es kann eine rießen last sein. aber nich jeder mensch schaut mich mit nem blick an der sagt "na nu mach ma hin ich hab nich bis morgen zeit! was soll das überhaupt??" nein... zum glück nich alle es gibt auch viele die verständis zeigen, mir zulächeln und warten, sich die zeit nehmen. die leute mag ich am meisten. wenn ich solche gesichter sehe höhr ich automatisch mit stottern auf und kann normal weiter reden. solche momente liebe ich... warum können nich alle menschen so sein? *seuftz*
ich bin froh meine freunde zu haben, sehr froh. ich bin froh meine familie haben, besonders meinen bruder. der mir mehr hilft als er denkt, auch wenn er immer seine blöden sprüche ablässt, mich gern ärgert und mir oft genug sagt ich sei dumm...*gg* bin ich doch irgendwo auch...aber naja...
stottern kann ne ziemliche belastung sein..aber bei zu mir gehörts schon irgendwie dazu... sonst wär ich nich ich...

Evi



Datenschutzerklärung
Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!